Woher kommt der Name: Diener
Der Nachname Diener ist in Deutschland und anderen deutschsprachigen Ländern relativ verbreitet. Doch woher stammt dieser Name eigentlich?
Herkunft des Namens
Der Name Diener ist ein Berufsname und leitet sich von dem mittelhochdeutschen Wort „dienære“ ab, was so viel wie „Diener“ oder „Knecht“ bedeutet. Ursprünglich war der Name also ein Hinweis auf den Beruf des Vorfahren.
Es ist jedoch auch möglich, dass der Name als Spitzname entstanden ist. In diesem Fall könnte er sich auf eine Person beziehen, die besonders dienstbar oder hilfsbereit war.
Verbreitung des Namens
Der Name Diener ist vor allem in Deutschland, Österreich und der Schweiz verbreitet. In Deutschland gibt es etwa 10.000 Personen mit diesem Nachnamen, in Österreich sind es rund 1.500 und in der Schweiz etwa 1.200.
Interessanterweise gibt es auch in anderen Ländern ähnliche Nachnamen, die auf den Beruf des Dieners hinweisen. So gibt es beispielsweise in England den Namen Butler, in Frankreich den Namen Valet und in Italien den Namen Servitore.
Bekannte Personen mit dem Namen Diener
- Heinrich Diener (1846-1922): Schweizer Politiker und Bundesrat
- Wolfgang Diener (* 1955): deutscher Schauspieler
- Werner Diener (* 1956): deutscher Fußballspieler
Fazit
Der Name Diener ist ein Berufsname, der auf den Beruf des Dieners oder Knechts hinweist. Er ist vor allem in Deutschland, Österreich und der Schweiz verbreitet und hat möglicherweise auch in anderen Ländern ähnliche Entsprechungen. Bekannte Personen mit diesem Namen sind unter anderem der Schweizer Politiker Heinrich Diener und der deutsche Schauspieler Wolfgang Diener.