Namensherkunft Henkelmann

Woher kommt der Name: Henkelmann?

Der Henkelmann ist ein traditionelles Transportgefäß, das früher vor allem von Handwerkern und Arbeitern genutzt wurde, um ihre Mahlzeiten mit zur Arbeit zu nehmen. Doch woher kommt eigentlich der Name Henkelmann?

Herkunft des Wortes

Das Wort Henkelmann setzt sich aus zwei Teilen zusammen: Henkel und Mann. Der Henkel ist der Griff, mit dem das Transportgefäß getragen wird. Das Wort Mann bezieht sich hier auf den Besitzer des Henkelmanns, der das Gefäß mit seiner Mahlzeit füllt und mit zur Arbeit nimmt.

Die Bezeichnung Henkelmann ist seit dem 18. Jahrhundert belegt und wurde vor allem im norddeutschen Raum verwendet. In anderen Regionen Deutschlands gab es ähnliche Bezeichnungen, wie zum Beispiel Brotbüchse oder Vesperdose.

Verwendung des Henkelmanns

Der Henkelmann wurde vor allem von Handwerkern und Arbeitern genutzt, die den ganzen Tag auf der Baustelle oder in der Werkstatt verbrachten und keine Möglichkeit hatten, sich eine warme Mahlzeit zuzubereiten. In den Henkelmann wurde daher oft eine deftige Suppe oder ein Eintopf gefüllt, der über Stunden warm gehalten werden konnte.

Auch auf Reisen war der Henkelmann ein beliebtes Transportgefäß. So wurden zum Beispiel bei längeren Kutschfahrten oder Schiffsreisen Henkelmänner mit Proviant gefüllt, um unterwegs eine Mahlzeit zu sich nehmen zu können.

Heutige Verwendung

Heute wird der Henkelmann vor allem noch in der Gastronomie verwendet, um Speisen warm zu halten und zu transportieren. Auch im Camping- und Outdoor-Bereich ist der Henkelmann nach wie vor beliebt, da er eine praktische Möglichkeit bietet, um Essen und Getränke mitzunehmen.

Der Henkelmann hat also eine lange Tradition und ist auch heute noch ein praktisches Transportgefäß für unterwegs. Der Name Henkelmann leitet sich dabei ganz einfach von den beiden Bestandteilen des Gefäßes ab: dem Henkel und dem Mann, der ihn trägt.

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