Namensherkunft Ibuprofen

Woher kommt der Name: Ibuprofen

Ibuprofen ist ein weit verbreitetes Schmerzmittel, das zur Gruppe der nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR) gehört. Es wird zur Linderung von Schmerzen, Entzündungen und Fieber eingesetzt. Doch woher kommt eigentlich der Name Ibuprofen?

Die Entdeckung von Ibuprofen

Die Entdeckung von Ibuprofen geht auf das Jahr 1961 zurück. Der britische Chemiker Stewart Adams und seine Kollegen John Nicholson und Colin Burrows waren auf der Suche nach einem neuen Schmerzmittel, das weniger Nebenwirkungen als Aspirin haben sollte. Sie synthetisierten eine Reihe von Verbindungen und testeten diese auf ihre Wirksamkeit. Dabei stießen sie auf eine Substanz, die sie zunächst als „Ibuprofen Acid“ bezeichneten.

Die Bedeutung des Namens Ibuprofen

Der Name Ibuprofen setzt sich aus verschiedenen Bestandteilen zusammen. Das „Ibu“ steht für Isobutyl, eine Gruppe von vier Kohlenstoffatomen, die in der Molekülstruktur von Ibuprofen enthalten ist. Das „pro“ steht für Propionyl, eine weitere Gruppe von drei Kohlenstoffatomen. Das „fen“ steht für Phenyl, eine aromatische Gruppe, die ebenfalls in der Molekülstruktur von Ibuprofen enthalten ist.

Die Verbreitung von Ibuprofen

Seit seiner Entdeckung hat sich Ibuprofen zu einem der am häufigsten verwendeten Schmerzmittel entwickelt. Es ist in vielen Ländern rezeptfrei erhältlich und wird sowohl von Ärzten als auch von Patienten zur Linderung von Schmerzen und Entzündungen eingesetzt. Ibuprofen ist in verschiedenen Darreichungsformen erhältlich, wie zum Beispiel als Tabletten, Kapseln, Zäpfchen oder als Salbe.

Die Wirkung von Ibuprofen

Ibuprofen wirkt schmerzlindernd, entzündungshemmend und fiebersenkend. Es hemmt die Produktion von Prostaglandinen, die an der Entstehung von Schmerzen und Entzündungen beteiligt sind. Dadurch werden Schmerzen gelindert und Entzündungen reduziert. Ibuprofen wird unter anderem bei Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Regelschmerzen, Rückenschmerzen und Gelenkschmerzen eingesetzt.

Die Nebenwirkungen von Ibuprofen

Wie jedes Medikament kann auch Ibuprofen Nebenwirkungen haben. Zu den häufigsten Nebenwirkungen gehören Magen-Darm-Beschwerden wie Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen und Durchfall. Auch Kopfschmerzen, Schwindel und Müdigkeit können auftreten. In seltenen Fällen kann es zu schwerwiegenden Nebenwirkungen wie Magen- oder Darmblutungen kommen. Daher sollte Ibuprofen nur nach Rücksprache mit einem Arzt eingenommen werden und nicht über einen längeren Zeitraum oder in höheren Dosen als empfohlen.

Fazit

Der Name Ibuprofen setzt sich aus den Bestandteilen Isobutyl, Propionyl und Phenyl zusammen. Seit seiner Entdeckung hat sich Ibuprofen zu einem der am häufigsten verwendeten Schmerzmittel entwickelt. Es wirkt schmerzlindernd, entzündungshemmend und fiebersenkend, kann aber auch Nebenwirkungen haben. Daher sollte es nur nach Rücksprache mit einem Arzt eingenommen werden.

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