Woher kommt der Name: Kehl
Kehl ist eine Stadt in Baden-Württemberg, Deutschland. Der Name Kehl hat eine interessante Geschichte und stammt aus dem Mittelalter.
Die Herkunft des Namens
Der Name Kehl leitet sich von dem althochdeutschen Wort „kele“ ab, was so viel wie „Hügel“ oder „Erhebung“ bedeutet. Dieser Name wurde wahrscheinlich gewählt, um auf die geografische Lage der Stadt hinzuweisen, die auf einem Hügel am Rhein liegt.
Die Geschichte von Kehl
Kehl wurde erstmals im Jahr 1038 urkundlich erwähnt. Die Stadt war damals ein kleines Dorf und gehörte zum Herzogtum Schwaben. Im Laufe der Jahrhunderte wuchs Kehl zu einer bedeutenden Handelsstadt heran, vor allem aufgrund seiner Lage am Rhein, der eine wichtige Handelsroute darstellte.
Im 17. Jahrhundert wurde Kehl von den Franzosen erobert und gehörte fortan zum Königreich Frankreich. Während dieser Zeit wurde die Stadt weiter ausgebaut und erhielt eine Festungsanlage, um sie vor Angriffen zu schützen.
Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs wurde Kehl Teil des neu gegründeten Landes Baden. Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Stadt stark zerstört, aber nach dem Krieg wieder aufgebaut.
Heute
Heute ist Kehl eine moderne Stadt mit einer gut erhaltenen Altstadt und vielen historischen Gebäuden. Die Stadt hat eine gute Verkehrsanbindung, da sie direkt am Rhein liegt und eine Brücke nach Straßburg in Frankreich hat.
Kehl ist auch bekannt für seine vielfältige Kultur und seine Veranstaltungen. Jedes Jahr findet das Kehler Messdi statt, ein Volksfest mit Fahrgeschäften, Musik und kulinarischen Spezialitäten.
Zusammenfassung
Der Name Kehl stammt aus dem Mittelalter und leitet sich von dem althochdeutschen Wort „kele“ ab, was „Hügel“ oder „Erhebung“ bedeutet. Die Stadt Kehl hat eine lange Geschichte als Handelsstadt und wurde im Laufe der Jahrhunderte von verschiedenen Herrschern regiert. Heute ist Kehl eine moderne Stadt mit einer reichen Kultur und vielen Veranstaltungen.