Woher kommt der Name: Kettler
Der Name Kettler ist in Deutschland weit verbreitet und hat eine lange Geschichte. Doch woher kommt dieser Name eigentlich?
Herkunft des Namens
Der Name Kettler stammt aus dem Mittelalter und hat seinen Ursprung im Beruf des Kesselmachers. Kesselmacher waren Handwerker, die sich auf die Herstellung von Kesseln und anderen metallenen Gefäßen spezialisiert hatten. Der Name Kettler leitet sich von dem mittelhochdeutschen Wort „ketelære“ ab, was so viel wie Kesselmacher bedeutet.
Im Laufe der Zeit entwickelte sich der Beruf des Kesselmachers weiter und es entstanden neue Spezialisierungen wie beispielsweise der Waffenschmied oder der Glockengießer. Dennoch blieb der Name Kettler als Familienname erhalten und wurde von Generation zu Generation weitergegeben.
Verbreitung des Namens
Heute ist der Name Kettler vor allem in Deutschland verbreitet. Besonders häufig kommt er in den Bundesländern Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt vor. Auch in anderen Ländern wie beispielsweise den Niederlanden oder den USA gibt es Menschen mit dem Namen Kettler.
Bekannte Persönlichkeiten mit dem Namen Kettler
- Heinz Kettler (1925-2015): Gründer des gleichnamigen Unternehmens Kettler, das sich auf die Herstellung von Sport- und Freizeitgeräten spezialisiert hat.
- Werner Kettler (1927-2012): ehemaliger deutscher Fußballspieler und -trainer.
- Wolfgang Kettler (geb. 1949): deutscher Politiker (SPD) und ehemaliger Landrat des Landkreises Osnabrück.
Fazit
Der Name Kettler hat eine lange Geschichte und stammt aus dem Beruf des Kesselmachers. Heute ist er vor allem in Deutschland verbreitet und wird von vielen bekannten Persönlichkeiten getragen. Obwohl der Beruf des Kesselmachers heute nicht mehr existiert, bleibt der Name Kettler als Familienname erhalten und erinnert an eine vergangene Zeit.