Woher kommt der Name: Klett?
Der Name Klett ist in Deutschland weit verbreitet und wird von vielen Familien getragen. Doch woher stammt dieser Name eigentlich und was bedeutet er?
Herkunft des Namens Klett
Der Name Klett hat seinen Ursprung im Mittelhochdeutschen und leitet sich von dem Wort „kletten“ ab, was so viel wie „kleben“ oder „anhaften“ bedeutet. Es handelt sich also um einen Berufsnamen, der auf eine Tätigkeit hinweist, die mit Kleben oder Anhaften zu tun hatte.
Es ist jedoch nicht genau bekannt, welcher Beruf damit gemeint war. Möglicherweise handelte es sich um einen Handwerker, der mit Klebstoffen arbeitete, oder um einen Bauern, der Pflanzen anbinden musste.
Verbreitung des Namens Klett
Der Name Klett ist vor allem in Süddeutschland und Österreich verbreitet. Dort gibt es auch einige Ortschaften, die den Namen tragen, wie zum Beispiel Klettgau in Baden-Württemberg oder Klettbach in Thüringen.
Im Laufe der Zeit haben sich verschiedene Schreibweisen des Namens entwickelt, wie zum Beispiel Klet, Kletten, Kletz oder Kletti. Auch Zusammensetzungen mit anderen Wörtern sind möglich, wie zum Beispiel Klettenberg oder Klettenheimer.
Bekannte Namensträger
Es gibt einige bekannte Persönlichkeiten mit dem Namen Klett, wie zum Beispiel der Verleger Ernst Klett, der im 19. Jahrhundert das Klett-Verlagshaus gründete. Heute ist der Klett-Verlag einer der größten Bildungsverlage in Deutschland.
Auch der ehemalige deutsche Skirennläufer Christian Klett trägt diesen Namen. Er gewann in den 1980er Jahren mehrere Weltcup-Rennen und war Teilnehmer bei den Olympischen Winterspielen.
Fazit
Der Name Klett hat eine interessante Herkunft und ist in Deutschland weit verbreitet. Obwohl nicht genau bekannt ist, welcher Beruf damit gemeint war, lässt sich vermuten, dass es sich um eine Tätigkeit handelte, die mit Kleben oder Anhaften zu tun hatte. Bekannte Namensträger wie der Verleger Ernst Klett oder der Skirennläufer Christian Klett haben dazu beigetragen, dass der Name auch heute noch bekannt ist.