Woher kommt der Name: Kutter
Ein Kutter ist ein kleines, einmastiges Segelschiff, das vor allem in der Fischerei eingesetzt wird. Doch woher kommt eigentlich der Name Kutter?
Herkunft des Wortes
Das Wort Kutter stammt aus dem Niederdeutschen und ist eine Abwandlung des Wortes „kotter“, was so viel wie „kleines Boot“ bedeutet. Der Begriff wurde erstmals im 17. Jahrhundert verwendet und bezeichnete damals ein kleines, offenes Boot, das vor allem zum Fischfang eingesetzt wurde.
Entwicklung des Kutters
Im Laufe der Zeit entwickelte sich der Kutter zu einem größeren, einmastigen Segelschiff, das vor allem in der Küstenfischerei eingesetzt wurde. Durch seine Wendigkeit und seine gute Manövrierfähigkeit war der Kutter besonders gut geeignet für den Fischfang in flachen Gewässern und in Küstennähe.
Im 19. Jahrhundert wurden die Kutter dann auch für den Transport von Waren und Personen eingesetzt. Besonders in den Niederlanden und in England wurden Kutter als Frachtschiffe genutzt.
Der Kutter in der modernen Fischerei
Heute wird der Kutter vor allem in der Küstenfischerei eingesetzt. Durch seine geringe Größe und seine Wendigkeit ist er besonders gut geeignet für den Fang von Fischen wie Hering, Makrele oder Scholle. Auch in der Krabbenfischerei wird der Kutter oft eingesetzt.
Der Kutter hat sich im Laufe der Zeit zwar verändert, aber er ist immer noch ein wichtiger Bestandteil der Fischerei. Sein Name erinnert daran, dass er einst ein kleines, offenes Boot war, das zum Fischfang eingesetzt wurde.
Fazit
Der Name Kutter stammt aus dem Niederdeutschen und bedeutet „kleines Boot“. Ursprünglich wurde der Kutter als kleines, offenes Boot zum Fischfang eingesetzt. Im Laufe der Zeit entwickelte er sich zu einem größeren, einmastigen Segelschiff, das vor allem in der Küstenfischerei eingesetzt wurde. Heute ist der Kutter immer noch ein wichtiger Bestandteil der Fischerei und erinnert mit seinem Namen an seine Ursprünge als kleines Boot.