Namensherkunft Natterer

Woher kommt der Name: Natterer

Der Nachname Natterer ist ein häufiger Name in Deutschland und Österreich. Er stammt von dem Beruf des Natterers ab, der im Mittelalter für die Herstellung von Nattern, also kleinen Fässern, zuständig war. Der Name Natterer ist also ein Berufsname und deutet auf eine lange Tradition in der Fassherstellung hin.

Die Herkunft des Namens

Der Name Natterer hat seinen Ursprung im deutschen Sprachraum und ist vor allem in Bayern, Baden-Württemberg und Österreich verbreitet. Er leitet sich von dem mittelhochdeutschen Wort „natter“ ab, das so viel wie „kleines Fass“ bedeutet. Der Beruf des Natterers war im Mittelalter sehr wichtig, da Fässer für die Lagerung und den Transport von Gütern unverzichtbar waren.

Die Tätigkeit des Natterers

Der Natterer war für die Herstellung von Nattern zuständig. Dabei handelte es sich um kleine Fässer, die vor allem für den Transport von Flüssigkeiten wie Wein, Bier oder Öl verwendet wurden. Die Nattern wurden aus Holz gefertigt und mit Metallringen verstärkt, um sie stabil und dicht zu machen. Der Beruf des Natterers erforderte handwerkliches Geschick und Erfahrung im Umgang mit Holz und Metall.

Die Bedeutung des Namens heute

Heutzutage ist der Beruf des Natterers nahezu ausgestorben, da moderne Technologien und Materialien die Herstellung von Fässern vereinfacht haben. Dennoch ist der Name Natterer weiterhin verbreitet und wird als Nachname von vielen Menschen getragen. Oftmals wissen die Nachkommen jedoch nicht mehr, dass ihr Name auf den Beruf des Natterers zurückgeht.

Der Name Natterer hat jedoch auch eine metaphorische Bedeutung. Die Schlange, die im Englischen als „snake“ bezeichnet wird, wird im Deutschen oft als „Natter“ bezeichnet. Der Name Natterer kann also auch auf eine Verbindung zur Natur oder zu Eigenschaften wie List und Geschicklichkeit hinweisen.

Fazit

Der Name Natterer hat seinen Ursprung im Beruf des Natterers, der im Mittelalter für die Herstellung von Nattern, also kleinen Fässern, zuständig war. Heutzutage ist der Beruf nahezu ausgestorben, aber der Name Natterer wird weiterhin als Nachname getragen. Er kann auf eine lange Tradition in der Fassherstellung hinweisen und hat auch eine metaphorische Bedeutung im Zusammenhang mit Schlangen und Natur.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert