Woher kommt der Name: Peltier
Die Entdeckung des Peltier-Effekts
Der Peltier-Effekt ist ein physikalisches Phänomen, das erstmals im Jahr 1834 von dem französischen Physiker Jean Charles Athanase Peltier entdeckt wurde. Der Effekt beschreibt die Erzeugung von Wärme oder Kälte an der Grenzfläche zweier unterschiedlicher Materialien, wenn ein elektrischer Strom durch sie hindurchfließt.
Die Namensgebung
Der Peltier-Effekt wurde nach seinem Entdecker benannt und ist seitdem unter diesem Namen bekannt. Jean Charles Athanase Peltier wurde am 22. Februar 1785 in Metz geboren und war der Sohn eines Schneiders. Er erhielt eine Ausbildung zum Uhrmacher und arbeitete später als Optiker und Mechaniker.
Peltiers wissenschaftliche Arbeit
Peltier war ein autodidaktischer Wissenschaftler und beschäftigte sich vor allem mit der Elektrizität. Er führte zahlreiche Experimente durch und entdeckte dabei den nach ihm benannten Effekt. Peltier veröffentlichte seine Ergebnisse in einem Artikel mit dem Titel „Nouvelles expériences sur la caloricité des courants électriques“ (Neue Experimente zur Wärmeentwicklung von elektrischen Strömen), der im Jahr 1834 in den „Annales de Chimie et de Physique“ veröffentlicht wurde.
Die Bedeutung des Peltier-Effekts
Der Peltier-Effekt hat zahlreiche Anwendungen in der Technik und wird beispielsweise in der Kühltechnik, der Thermoelektrik und der Halbleitertechnologie eingesetzt. Er ist auch ein wichtiger Bestandteil von Peltier-Elementen, die zur Erzeugung von Strom aus Wärme genutzt werden können.
Fazit
Der Name „Peltier“ ist eng mit dem physikalischen Phänomen des Peltier-Effekts verbunden, das nach seinem Entdecker benannt wurde. Jean Charles Athanase Peltier war ein autodidaktischer Wissenschaftler, der sich vor allem mit der Elektrizität beschäftigte und zahlreiche Experimente durchführte. Der Peltier-Effekt hat heute zahlreiche Anwendungen in der Technik und ist ein wichtiger Bestandteil von Peltier-Elementen, die zur Erzeugung von Strom aus Wärme genutzt werden können.