Namensherkunft Pumpernickel

Woher kommt der Name: Pumpernickel

Pumpernickel ist ein dunkles, schweres Roggenbrot, das vor allem in Westfalen, einer Region in Deutschland, beliebt ist. Der Name Pumpernickel hat eine interessante Geschichte und stammt aus dem 17. Jahrhundert.

Die Herkunft des Namens

Es gibt verschiedene Theorien über die Herkunft des Namens Pumpernickel. Eine Theorie besagt, dass der Name aus dem Westfälischen stammt und sich aus den Wörtern „pumpern“ (furzen) und „Nickel“ (ein Spitzname für den Teufel) zusammensetzt. Diese Theorie besagt, dass das Brot so schwer und schwer verdaulich ist, dass es zu Blähungen führen kann, die mit dem Teufel in Verbindung gebracht werden.

Eine andere Theorie besagt, dass der Name Pumpernickel von den Wörtern „pumpern“ (stampfen) und „Nickel“ (ein alter deutscher Name für den Teufel) abgeleitet ist. Diese Theorie besagt, dass das Brot durch das Stampfen des Teiges hergestellt wurde und der Teufel in Verbindung mit der Schwere und Dunkelheit des Brotes gebracht wurde.

Die Herstellung von Pumpernickel

Pumpernickel wird aus Roggenmehl hergestellt, das zu einem sehr festen Teig verarbeitet wird. Der Teig wird dann für mehrere Stunden bei niedriger Temperatur gebacken, oft über Nacht. Dieser lange Backprozess verleiht dem Brot seine dunkle Farbe und seinen charakteristischen Geschmack.

Der Teig für Pumpernickel wird oft mit Sauerteig fermentiert, was dem Brot einen sauren Geschmack verleiht. Dieser saure Geschmack ist ein weiteres Merkmal von Pumpernickel.

Beliebtheit und Verwendung

Pumpernickel ist vor allem in Westfalen, aber auch in anderen Teilen Deutschlands und in einigen anderen Ländern beliebt. Es wird oft als Beilage zu herzhaften Gerichten wie Suppen und Eintöpfen serviert.

Pumpernickel wird auch oft für Sandwiches verwendet, insbesondere in den USA. Es ist ein beliebter Bestandteil von „Pastrami-Sandwiches“ und „Reuben-Sandwiches“. Der dunkle, kräftige Geschmack von Pumpernickel passt gut zu den herzhaften Belägen dieser Sandwiches.

Fazit

Der Name Pumpernickel hat eine interessante Geschichte und stammt aus dem Westfälischen. Es gibt verschiedene Theorien über die Herkunft des Namens, aber sie alle deuten auf eine Verbindung zum Teufel hin. Pumpernickel ist ein dunkles, schweres Roggenbrot, das vor allem in Westfalen beliebt ist. Es wird oft als Beilage zu herzhaften Gerichten serviert und ist auch ein beliebter Bestandteil von Sandwiches. Der lange Backprozess und die Verwendung von Sauerteig verleihen Pumpernickel seinen charakteristischen Geschmack.

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