Woher kommt der Name: Steinmeyer?
Der Nachname Steinmeyer ist in Deutschland relativ verbreitet und kommt vor allem in Bayern, Baden-Württemberg und Hessen vor. Doch woher stammt dieser Name eigentlich?
Herkunft des Namens
Der Name Steinmeyer ist ein Berufsname und leitet sich von dem mittelhochdeutschen Wort „steinmeier“ ab, was so viel wie „Steinmetz“ bedeutet. Ein Steinmetz war im Mittelalter ein Handwerker, der aus Stein Blöcke und Platten herstellte und diese für den Bau von Gebäuden, Brücken und anderen Bauwerken verwendete.
Es ist anzunehmen, dass der Name Steinmeyer ursprünglich für jemanden vergeben wurde, der als Steinmetz tätig war oder in einer Steinmetzwerkstatt arbeitete. Im Laufe der Zeit wurde der Name dann zum Familiennamen und wurde von den Nachkommen des Steinmetzes weitergegeben.
Verbreitung des Namens
Der Name Steinmeyer ist in Deutschland relativ häufig anzutreffen. Laut der Webseite „verwandt.de“ gibt es in Deutschland etwa 6.000 Personen mit diesem Nachnamen. Besonders häufig kommt der Name in Bayern vor, wo er auf Platz 1.032 der häufigsten Nachnamen steht. Auch in Baden-Württemberg und Hessen ist der Name relativ verbreitet.
Bekannte Personen mit dem Namen Steinmeyer
- Gerhard Steinmeyer: Deutscher Politiker (SPD) und ehemaliger Bürgermeister von Nürnberg
- Wolfgang Steinmeyer: Deutscher Physiker und Professor an der Universität Paderborn
- Ulrich Steinmeyer: Deutscher Unternehmer und ehemaliger Vorstandsvorsitzender der Firma Würth
Fazit
Der Name Steinmeyer ist ein Berufsname und leitet sich von dem mittelhochdeutschen Wort „steinmeier“ ab, was so viel wie „Steinmetz“ bedeutet. Der Name ist in Deutschland relativ verbreitet und kommt vor allem in Bayern, Baden-Württemberg und Hessen vor. Bekannte Personen mit dem Namen Steinmeyer sind unter anderem der Politiker Gerhard Steinmeyer, der Physiker Wolfgang Steinmeyer und der Unternehmer Ulrich Steinmeyer.